Menschenwürde & Scham
(erm. 126,00 €)
Scham gehört zum Mensch-Sein. Fast jeder Mensch kennt sie. Zugleich ist sie individuell ausgeprägt und verschieden je nach Geschlechts- und Kultur-Zugehörigkeit. Und dennoch wird sie oft tabuisiert, verdrängt, abgewehrt und verleugnet.
Aber wo finden wir Scham überall, wo und wie macht sie sich bemerkbar? Sie steckt in noch so kleinen Ritzen unseres täglichen Zusammenseins, manchmal kaum spürbar, weil es so normal erscheint, sie wegzudrücken oder nicht fühlen zu wollen. Das ist nur menschlich, aber birgt auch eine Gefahr: Scham will gefühlt und verstanden, sie will gar willkommen geheißen werden, sie will sein dürfen.
In Anbetracht der Tatsache, dass wir Scham schon ab ungefähr Mitte des zweiten Lebensjahres wahrnehmen und fühlen können, ist es an der Zeit, sie näher zu beleuchten, anzuschauen und ihr einen Platz zu geben.
Inhalt
• Die vier Grundformen der Scham
• Die vier Grundbedürfnisse
• Von Scham, Beschämung und Schuld
• Die Maske der Scham: Abwehrmechanismen
• Die Funktion der Scham als Wächterin der Menschenwürde
• Vom würdevollen Umgang mit Scham in unseren verschiedenen Arbeitsfeldern
Ziele
Die Teilnehmenden kennen die Erscheinungsformen, die Funktionen sowie die Abwehrmechanismen von Scham. Sie kennen die Unterschiede zwischen Scham, Beschämung und Schuld. Sie haben sich mit der Menschenwürde und einem würdevollen Umgang in ihren Arbeitsbereichen und Wirkungsfeldern auseinandergesetzt.
Zielgruppe
Fachkräfte aus Kitas, Jugendhilfe und Schule sowie interessierte Fachkräfte aus anderen Einrichtungen und Diensten
Termine
Do., 08.10.2026 09:00 Uhr- Do., 08.10.2026 16:00 Uhr
Wendenstr. 493, 20537 Hamburg
Dozent:in
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